Produktbeschreibung
Gegen Pollenallergie
Die Allergie ist eine Reaktion unseres Abwehrsystems auf einige Substanzen, die für viele nicht schädlich sind. Diese Substanzen werden auch als Allergene bezeichnet und können aus verschiedenen Quellen stammen, wie zum Beispiel Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaaren, Lebensmitteln oder Medikamenten.
Abhängig von der Person können die Anzeichen einer allergischen Reaktion unterschiedlich sein. Häufige Beschwerden einer allergischen Reaktion sind:
- Niesen, eine verstopfte oder laufende Nase und juckende, tränende Augen.
- Hautreaktionen wie Rötungen, Ausschläge, Juckreiz oder Nesselsucht.
- Atembeschwerden wie Husten, Kurzatmigkeit oder pfeifende Geräusche beim Atmen.
- Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall.
- Schwellungen im Gesicht, an den Lippen, der Zunge oder im Rachenraum.
Anstatt Allergene als ungefährlich anzusehen, bekämpft unsere Körperabwehr sie. Dies führt zur Freisetzung von körpereigenen Substanzen, wie Histamin, in unserem Körper, welche die üblichen allergischen Beschwerden auslösen. Die körpereigene Abwehr reagiert manchmal auf manche Stoffe zu sehr. Dies sind die Ursachen für Allergien.
Allergien können auf unterschiedliche Weise gelindert werden. Häufig ist es nicht möglich der allergieauslösenden Substanz aus dem Weg zu gehen. Daher werden in der Therapie Mittel verwendet, die die Wirkung von Histamin auf den Körper oder die Überreaktion des Körpers verringern.
Vorsicht: Manche Allerige können gefährlich sein. Sollten daher sehr starke allergische Reaktionen, auftreten, muss das Krankenhaus alarmiert werden.
Warum raten wir zu MOMEALLERG Nasenspray 50 μg/Sprühstoß 140 Sprühst.?
Mometason hat viele unterschiedliche Wirkungen im Körper. So verringert Mometason Entzündungsprozesse und Überreaktionen des Immunsystem. Entzündungen im Körper führen zu Durchblutungsföderung (Naselaufen & Schwellung) des Gewebes und zur Weiterleitung von Juckreiz bzw. Niesreiz. Deshalb verringert Mometason nicht nur die Entzündungen sondern auch Überreaktionen der Immunabwehr und damit Beschwerden: Schwellung, Niesreiz, Juckreiz und Naselaufen.
Apotheker-Hinweis: Glucocorticoide sind innerhalb der Zulassung sehr gut verträglich. Bitte beachten Sie die Anwendungsempfehlung und die Dosierung.Eine längere Anwendung, zum Beispiel während der ganzen Allergiesaison, kann für Mometason nach Rücksprache in Betracht gezogen werden.
Anwendung
Die Vorteile der Anwendung von Mometason Nasenspray sind:
- Es wirkt sofort an den Stellen, an denen die Beschwerden sind
- Es im akuten Fall angewendet werden
- Die Anwendung ist verträglicher
| PZN |
12409645 |
| Anbieter |
GALENpharma GmbH |
| Packungsgröße |
18 g |
| Darreichungsform |
Nasenspray |
| Produktname |
MomeAllerg 50 Mikrogramm/Sprühstoß |
| Monopräparat |
ja |
| Wirksubstanz |
Mometason furoat-1-Wasser |
| Rezeptpflichtig |
nein |
| Apothekenpflichtig |
ja |
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor Gebrauch gut schütteln. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu erhöhter Infektanfälligkeit oder Nebennierenrindenerkrankungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Dosierungsempfehlung:
| Erwachsene |
2 Sprühstöße pro Nasenloch |
1-mal täglich |
unabhängig von der Tageszeit |
Sobald die Symptome unter Kontrolle gebracht wurden, sollte die Dosis folgendermaßen reduziert werden:
| Erwachsene |
1 Sprühstoß pro Nasenloch |
1-mal täglich |
unabhängig von der Tageszeit |
- Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum Kortison. Kortison ist ein Hormon, das vom Körper auch selbst hergestellt wird.
Angewendet wird der Wirkstoff vor allem um chronisch entzündliche Reaktionen im Körper, wie zum Beispiel der Atemwege oder des Verdauungstraktes, zu vermindern. Der Wirkstoff hemmt körpereigene Prozesse, die eine Entzündung im Körper immer weiter fördern. So kann sich bei chronischen Erkrankungen die Entzündung verselbständigen und durch Schwellungen der betroffenen Haut bzw. Schleimhaut zu weit reichenden Beschwerden führen.
Optimal wirkt der Stoff erst, wenn er regelmäßig angewendet wird.
bezogen auf 1 Sprühstöße
0,052 mg Mometason furoat-1-Wasser
0,05 mg Mometason furoat
0,02 mg Benzalkonium chlorid
+ Glycerol
+ Polysorbat 80
+ Cellulose, mikrokristalline und Carmellose natrium
+ Citronensäure monohydrat
+ Natriumcitrat-2-Wasser
+ Wasser, gereinigtes
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen, wie:
- Bakterieninfektionen, wie:
- Lungentuberkulose
- Bakterielle Entzündung der Nase
- Pilzinfektion der Nase
- Virusinfektion der Nase
- Nasenverletzungen
- Nasenoperationen
- Herpes-Infektionen am Auge
- Nebennierenrindenerkrankungen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Nasenbluten
- Reizerscheinungen in der Nase
- Reizerscheinungen im Rachen
- Brennen der Schleimhäute
- Geschwüre der Nasenschleimhaut
- Rachenentzündung
- Infektionen der oberen Atemwege
- Kopfschmerzen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können bei längerer Anwendung eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden .
Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.